Kultur-ironisch

Der Roboter im Video

Die Gästeliste las sich wie das Who-Is-Who des Universums- also meines persönlichen Universums. Viele Leute, die nicht zu unrecht hier als Bekannte in echt verlinkt sind. Fast alle warense da: Dave, Hannah, Chrissie. Und mit dem Hinweis, dass extra Leute aus Berlin und sogar Bamberg eingeflogen sind, lässt sich natürlich jede Party promoten.

Ein einzigen Nachteil hatte das ganze: Ich hätte gern mehr davon

mitgekriegt.

Denn wenn man nicht aufpasst, verliert man -in dieser Reihenfolge- Stil, Anstand und Erinnerungsvermögen. Und die sind bekanntlich die besten Freunde eines gelungenen Abends. Eine kalte Dusche am Morgen brachte einen dann zurück in den Status eines vollwertigen Mitgliedes der Gattung Homo Sapiens. Für manche sind manchmal Parties halt doch ein Evolutionsrückschritt. Aber ich glaub die Mehrzahl der Leute hatten ihren Spass und das ist ja auch schon was.

Um jetzt Leuten, die um die Party herumgekommen sind noch einen realistischen Einblick zu geben, hier ein tolles Video von Muff Potter: (man achte auf den Typ der das ganze Video über verzweifelt versucht mit nem Feuerzeug ne Flasche Bier zu öffnen):

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Aber an und für sich war es doch ein ausgefülltes Wochenende mit Komödien, Tragödien und allem dazwischen. Und hier noch ein toller Satz: Das was dort schillert im Leben, das sind die Scherben.

die beste Definition von Männlichkeit…

…ist in der Bibel. Aber nur in King James Bibeln in der Hand amerikanischer Baptistenpfarrer.

Männlichkeit heißt: gegen Wände zu pinkeln aka. im stehen zu pinkeln. Und alles was falsch läuft in Amerika lässt sich darauf zurückführen, dass Männer im Sitzen pinkeln.

Hören wir, was Steven Anderson dazu zu sagen hat:

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Gangster Rap…

oder: “Wenn sich Müllmänner unterhalten, muss der Müll ja nicht mitreden können.”

Großartiger Beitrag von Polylux:

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mal was flottes

“Hey presto, the church is trendy again.” sangen einst die skandinavischen Schweinerocker von Silver, die man nicht mit gleichnamiger Technogruppe verwechseln sollte.

Ich finds gut, wenn Kirche nicht immer nur langweilig und altmodisch ist, sondern sich auch mehr zeitgenössischen, fetzigen Formen öffnet… witzige Anspiele, Teestube und mal was ganz flottes: Sprechgesang.

So macht das die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands.
Die zeigen in einem zweiteiligen Rap, dass Kirche nah am Puls der Zeit ist und die Themen anspricht, die die Leute umtreiben: Teil 1 und Teil 2.

Und danke an Onkel Toby!

Rainer von Vielen? Rainer von Vielen!

Es hatte niemand erwartet, dass die Kulturrevolution im Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik in Heidelberg starten wird. Dafür sind die meisten Leute dort auch viel zu sehr mit ihren Münzsammlungen beschäftigt. Seit langer Zeit ist nicht mal die Toilette mit den üblichen Sprüchen beschmiert. Irgendwann einmal wurde die Toilettenwand wohl gereinigt und man entschied sich, eine Schmierei dran zu lassen. Eine Comicfigur, die an Red Zack von Media Markt erinnert mit dem flotten Spruch: “Revolution ist, was ihr draus macht”. Darüber brachten Leute mit Weisheit, popkulturellem Gespür und aufklärerischem Eifer einen Ausdruck an:

“Toiletten beschmieren ist aber sehr revolutionär!”

Genau gelangweilt könnte man auf die Botschaft von Rainer von Vielen reagieren, wenn er sie bloß nicht so cool rüberbringen würde:

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