Kultur-ironisch

Für Vorratsdatenspeicherung

Was wäre Amazon ohne personalisierte Werbung? Ich liebe sie, denn anscheinend kennen sie mich sehr gut. Sonst könnt ich mir das nicht erklären:

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Immer musst du verallgemeinern!

“Männer sind doch alles Arschlöcher” sagen sie während sie an ihren Amaretto Apfel nippen.Und dann kommt die große Solidarität der Alice Schwarzers und Susanne Fröhlichs dieser Welt.

Ich meine, nicht dass es solche Situationen nicht auch bei Männern gäbe. Doch man einigt sich dann eher irgendwann mal drauf das diese spezielle Frau wohl einfach ne Bitch ist und macht weiter.

Jedoch am anderen Ende des Genderspektrums wird fleißig verallgemeinert. Also jetzt nicht immer und ständig und nicht alle, aber oft (hmmm…). Whatever.

Da versammelt sich hinter den Bartresen unserer Großstädte die geballte Ladung Weltschmerz, Pseudo-Abgeklärtheit und Wannabe-Sarkasmus, die sich in einem einzigen Wort ausdrückt:

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mal was flottes

“Hey presto, the church is trendy again.” sangen einst die skandinavischen Schweinerocker von Silver, die man nicht mit gleichnamiger Technogruppe verwechseln sollte.

Ich finds gut, wenn Kirche nicht immer nur langweilig und altmodisch ist, sondern sich auch mehr zeitgenössischen, fetzigen Formen öffnet… witzige Anspiele, Teestube und mal was ganz flottes: Sprechgesang.

So macht das die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands.
Die zeigen in einem zweiteiligen Rap, dass Kirche nah am Puls der Zeit ist und die Themen anspricht, die die Leute umtreiben: Teil 1 und Teil 2.

Und danke an Onkel Toby!

Zum Kreativsein: Hochbett

Willst du kreativ sein? Suchst du fette Assoziationen und die eine durchschlagende Idee? Vergiss Mindmaps und Brainstorming! Es gibt nur 3 Möglichkeiten für eine gute Idee, die dich packt und die in deinem Kopf arbeitet und deine Konzentration ohne die Möglichkeit für eine Lösegeldübergabe kidnappet.

Da wäre zunächst: das Hochbett. Ich hatte bis vor einigen Jahren ein Hochbett und irgendwie war die Leselampe daran ständig kaputt. Das heißt: wenn ich diese knarrende Holzleiter hochstieg, gab es eigentlich vor dem morgendlichen Aufstehen kein zurück. Als ich noch kein Student war und deshalb zu normalen Zeiten aufstehen musste, gab es etwas, dass besonders gut den Kopf in Gang brachte: Sonntag Abend. Geht man Sonntag abends in ein Hochbett- so eine alte Bauernregel aus dem Westfriesischen- kommen 1000 wichtige Gedanken. Man liegt dann da im Dunkeln und überlegt sich wie wenig man nur noch zu schlafen hat. Aber man kann eh nicht schlafen, weil einen die Idee nicht loslässt. Mein Kopf – und das solltest du wissen, liebes Leser- ist überregional bekannt dafür, eine Art David Copperfield zu sein. Ein Illusionskünstler. Wie ein Zauberer aus dem Hut sinnlos Häschen zaubert, ist mein Kopf dufte darin, aus wenig Input viel Verarbeitung und ein bisschen wirren Output zu zaubern. Und so verarbeitet und grübelt mein Hirn. Und man rechnet, ob es sich lohnt die Treppe runter zusteigen und diesen genialen Gedanken aufzuschreiben. Aber zum einen ist man ohne Taschenrechner aufgeschmissen mit 4 Punkten in Mathe, zum anderen hat man eh keine Wahl. Denn mein Kopf – und ich hoffe, dass du liebes Leser, das nicht gegen mich verwendet- ist auch ein bisschen wie der Pate: er macht mir ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann. Wenn ich nicht seinem Befehl gehorche, nimmt er mir das, was mir auf der Welt am wichtigsten ist: meinen Schlaf.

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Macs, Kaffee und Fugenmörtel

Es tut mir Leid, aber wenn noch einer von euch da draußen über Kaffee oder über Macs bloggt, muss ich ihm leider auf die Schuhe kotzen. Das ist dann nicht persönlich gemeint, das ist eine reine biologische Abwehrreaktion. Ein bisschen wie Stan in Southpark.

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Meine Güte, muss man sich wirklich so einem Klischee hingeben? Kaffee nebenbei ist ein Getränk. Nicht mehr. Kein Lifestyle, wirklich nicht. Es ist ein nützliches Getränk, denn es gibt einen wenigstens das Gefühl nach einer durchzechten Nacht etwas tun zu können, um wieder in die Gänge zu kommen. Nüchtern betrachtet ist es nicht mal ein besonders leckeres Getränk. Warum gibt man denn sonst 1-2 € mehr dafür aus, dass noch extra Milchschaum und Sirup und Kakaopulver beigemischt wird? Es gibt schlechtere Getränke, aber auch bessere.

Aber nun zum ewigen Macbloggen. Keine Ahnung wie ein Mac so ist. Ich hab nicht mal n iPod wegen: is nicht. Auch wenn ich damit rein rechnerisch wohl schon zu den Globalisierungsverlieren zähle, leidet mein Selbstwert darunter kaum (das kann man übrigens messen in so Studien wo man vorm Computer hockt und auf Tasten drückt und der misst wie lange du brauchst um bestimmte Wörter zuzuordnen). Im Gegenteil: sowas trägt ja auch zur Identitätsstiftung bei. Man wird durchdrungen von einer Solidarität mit allen anderen Globalisierungsverlierern: der Belegschaft des Nokia Werkes, der Dritten Welt und Eva Hermann.

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Random Band

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Das ist meine Band, Chalong. Indie mit leichten Rückgriffen in die 60er/70er. Im Dritten Album “Others; nothing in yourself” sind sie halt bedeutend ruhiger geworden. Das macht der Blumfeld Einfluß, den man nicht zuletzt am Cover festmachen kann.

Mache deine eigene Zufallsband mit Zufallsname, Zufallstitel und Zufallscover.

Und das geht so:

First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random

Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3

The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

(via Popkulturjunkie und Franziskript)

Rainer von Vielen? Rainer von Vielen!

Es hatte niemand erwartet, dass die Kulturrevolution im Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik in Heidelberg starten wird. Dafür sind die meisten Leute dort auch viel zu sehr mit ihren Münzsammlungen beschäftigt. Seit langer Zeit ist nicht mal die Toilette mit den üblichen Sprüchen beschmiert. Irgendwann einmal wurde die Toilettenwand wohl gereinigt und man entschied sich, eine Schmierei dran zu lassen. Eine Comicfigur, die an Red Zack von Media Markt erinnert mit dem flotten Spruch: “Revolution ist, was ihr draus macht”. Darüber brachten Leute mit Weisheit, popkulturellem Gespür und aufklärerischem Eifer einen Ausdruck an:

“Toiletten beschmieren ist aber sehr revolutionär!”

Genau gelangweilt könnte man auf die Botschaft von Rainer von Vielen reagieren, wenn er sie bloß nicht so cool rüberbringen würde:

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Roland Koch.

Roland Koch hat recht, wenn er Gefängnis auch für Minderjährige fordert.

Glaubste nicht? Was fällt dir denn dazu außer Boot Camp, Rohrstock oder eben Zuchthaus ein?

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Mesh Cab for Cutie

Scheiß auf Hirnwichse und scheiß auf Emo-Blogs. Die Vernunft wird outgesourced.

Das hier ist mein Zweitblog. Sozusagen mein Sideproject zum Austoben und Abspacken.

Krawall und Remmidemmi.

Dies ist der Retro-Thrash Blog. Der Blog mit Mesh Cab, Pornobrille, fiesem Oberlippenbart und ner billigen Third Hand Trainingsjacke.

Der Freiraum von dem Zwang, authentisch sein zu müssen.  Dieser Blog hat nichts mit mir zu tun!

Aber dieser Blog ist auch ein Dokument. Eine Ode an die Popkultur- meine ewige Hassliebe.  Musik, Filme, PC Spiele you name it.

Mir bleibt nur noch zu sagen:

bite my shiny metal ass!

 

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