Ich fühle mich, als könnte ich DIE WELT EROBERN. Sagte einst das purpurne Tentakel in dem Lucas Arts Spiel, dass zu der popkulturellen Grundbildung gehören sollte wie die Beatles. Ich rede von Day of the Tentacle.
Naja mir geht’s wirklich so ähnlich.
Denn ich habe tatsächlich- und das ist etwas besonderes- meinen Wochenplan für die zweite Woche vorlesungsfreie Zeit gerockt, geowned und geshizzeld (oder so). Ein Drittel meiner ersten Hausarbeit ist fertich (und ich hab das Gefühl, dass es ganz ordentlich ist). Außerdem ist es ja so: wenn man wirklich nichts erwartet oder nur Negatives befürchtet für die “Ferien”, kann es eigentlich nur geil werden. Und so isses bisher auch. Eigentlich dachte ich: alle Leute weg; wird bestimmt zum Kotzen.
Naja aber gestern schön weg gewesen; mit Leuten ihr Graecum feiern. War irgendwie ein interessanter Abend mit ner Menge… Impressionen… Heute krieg ich noch Besuch und denjag ich zum Teufel und morgen könnte es evtl. grad so weitergehen.
Jedenfalls: heute würd ich mich an deiner Stelle nicht mit mir anlegen, denn es gibt heut keine Zweifel und keine second thoughts, heut gibt’s im Zweifelsfall “eins auf’s Freßbrett!” (disclaimer: das ist natürlich nur eine Art Metapher. In Wirklichkeit bin ich so eine Art Pazifist oder so).
Da ist ganz schnell die Lippe dick!
Achso und aus Prinzip poste ich das Introvideo von Day of the Tentacle.
“Männer sind doch alles Arschlöcher” sagen sie während sie an ihren Amaretto Apfel nippen.Und dann kommt die große Solidarität der Alice Schwarzers und Susanne Fröhlichs dieser Welt.
Ich meine, nicht dass es solche Situationen nicht auch bei Männern gäbe. Doch man einigt sich dann eher irgendwann mal drauf das diese spezielle Frau wohl einfach ne Bitch ist und macht weiter.
Jedoch am anderen Ende des Genderspektrums wird fleißig verallgemeinert. Also jetzt nicht immer und ständig und nicht alle, aber oft (hmmm…). Whatever.
Da versammelt sich hinter den Bartresen unserer Großstädte die geballte Ladung Weltschmerz, Pseudo-Abgeklärtheit und Wannabe-Sarkasmus, die sich in einem einzigen Wort ausdrückt:
Es gibt Tage, an denen all die Erwartungen, die man an’s Leben hat knallhart auf die Realität treffen. Da wären: Silvester, Weihnachten, der Geburtstag und Samstags. Tage, an denen du innehällst und bemerkst, dass du deine Zeit damit verbringst auf die Busse zu warten, die immergleichen Busse, mit den immergleichen Mustern auf den Polstern, die dich zu den immergleichen Orten bringen.
Und wenn du deinem Leben einen Namen geben könntest, würdest du es wohl Immergleich heißen.
Naja das denkst du dir so in den Sekunden bevor das Metaselbst, das Über-Ich, der Teil in dir, der für’s Räuspern zuständig ist, sich meldet und kopfschüttelnd einwirft, was das denn bitte für eine billige Klischee Teen-Angst Scheiße ist und wo du denn deinen Sinn für Stil und Würde gelassen hast.
Es ist auch nur der Teil in dir, der verhindert, dass du folgenden Satz hier postest: